Pünktlich am letzten Dienst im alten Jahr gab es für die Aktiven der Feuerwehr Dettingen ein vorgezogenes Weihnachtsgeschenk:
Alle erhielten neue Feuerwehr-Helme des Typs MSA Gallet F1XF.

Mit einem Investitionsvolumen von rd. 19.000 € wurden 70 neue Helme beschafft und es konnten die alten Helme, welche zum Teil schon mehr als 30 Jahre im Gebrauch waren,
endlich ausgetauscht werden.
Vom neuen Tragekomfort ganz zu schweigen sind die neuen Helme in Punkto Sicherheit auf dem neuesten Stand. Gut erkennbar durch die
nachleuchtende leuchtgelbe Farbe und mit einer entsprechende Ausstattung wie einem Gesichts- und Augenschutz, sowie aluminisierten Nackenschutz versehen
kann man hier getrost von einem großen Sprung nach vorne sprechen.

Neu und Alt

Neu und Alt

Einsatzbereit

Einsatzbereit

Fast 100 Schülerinnen und Schüler, genauer gesagt alle aktuellen 4. Klassen der Dettinger Schillerschule durften wir in den vergangenen Wochen in unserem Gerätehaus begrüßen.

Jede Klasse verbrachte hier jeweils einen ganzen Vormittag bei uns. Neben zahlreichen Informationen rund um unsere Feuerwehr war selbstverständlich die Brandschutzerziehung unser Hauptthema. Je nach Sachstand im aktuellen Sachkundeunterricht wurde von uns das Thema Feuer genau erklärt. Vom Absetzen eines Notrufes bis hin zum Verhalten im Brandfall wurde alles erklärt und besprochen. Unser Rauchhaus verdeutlichte die Ausbreitung von Brandrauch und erklärte wann man sich wie verhält. Kleine Experimente und das Erlernen wie man ein Streichholz gefahrlos anzündet und auch wieder löscht gehörten genauso zum Besuch bei unserer Feuerwehr wie ein Rundgang vom Keller bis zur Spitze unseres Schlauchturmes. Das Highlight, wie sollte es auch anders sein, waren die Fahrzeuge und vor allem die Fahrt im Drehleiterkorb.

Um 5:09 Uhr am heutigen Samstag wurden die Mitglieder unserer Wehr mit dem Stichwort „Zimmerbrand“ alarmiert. Bei Eintreffen des Löschzuges stand bereits das komplette Wohnzimmer einer Dachgeschosswohnung in Vollbrand. 2 Bewohner wurden hier mittels Drehleiter und über die 4-teilige Steckleiter direkt vom Dach bzw. Wohnungsbalkon gerettet und dem Rettungsdienst übergeben. Parallel gingen 2 Trupps unter Atemschutz zur Brandbekämpfung in die Wohnung vor und hatten den dortigen Brand schnell unter Kontrolle. Dennoch wurde die gesamte Wohnung aufgrund von Brandrauch komplett zerstört. Durch Löschwasserkontamination wurde eine unmittelbar darunter liegende Wohnung ebenfalls derzeit unbewohnbar.

Insgesamt mussten 20 Personen aus dem Gebäude evakuiert werden und fanden in der direkt angrenzenden Schillerschule eine kurzzeitige Unterkunft in der Sie vom DRK OV Dettingen hervorragend betreut wurden.

Nach Beendigung erster Aufräumarbeiten und dem herstellen der Einsatzbereitschaft unserer Fahrzeuge war der Einsatz Feuerwehrseits gegen 10.00 Uhr Vormittags beendet.

 

 

 

 

 

Polizeibericht:

Die Polizei ist am Samstag gegen 05:10 Uhr von einem Brand in einem Mehrfamilienhaus in der Hölderlinstraße in Kenntnis gesetzt worden. Nach derzeitigem Kenntnisstand brach in einer Dachgeschosswohnung aus noch unbekannten Gründen ein Feuer aus welches letztendlich die Wohnung total zerstörte. Die zwei anwesenden Bewohner mussten mit Verdacht einer Rauchgastintoxikation in das Reutlinger Klinikum verbracht werden. Beamte der Kriminalpolizei nahmen noch am Samstagmorgen Ermittlungen zur Brandursache auf. Derzeit wird von einem Sachschaden in Höhe von ca. 200.000,- Euro ausgegangen. Die Feuerwehr Dettingen/Erms war mit 38 Einsatzkräften am Brandort und wurde unterstützt von 12 Kräften des Rettungsdienstes.

Einen entsprechenden Bericht der Südwestpresse finden Sie unter hier: LINK

Auszug aus dem Polizeibericht:

„Zum Brand eines Wohnmobils/Kastenwagens musste die Feuerwehr am Samstagmorgen in die Straße „Am Hammerweg“ ausrücken.

Eine Passantin bemerkte gegen 04.49 Uhr den Brand eines am Fahrbahnrand geparkten Wohnmobils und verständigte über Notruf die Feuerwehr. Die Feuerwehr Dettingen, welche mit mehreren Fahrzeugen vor Ort war, konnte das zwischenzeitlich komplett in Brand stehende Fahrzeug zügig löschen. An dem Wohnmobil entstand ersten Schätzungen nach wirtschaftlicher Totalschanden in Höhe von 25.000 Euro.“

Für 25, 40 und 50-jährige Dienstzeit werden die Feuerwehrfrauen und -männer im Land bereits mit einem Ehrenzeichen gewürdigt. Als weiteres Zeichen der Anerkennung für das ehrenamtliche Engagement führte das Innenministerium 2017 das Ehrenzeichen in Bronze für die 15-jährige Dienstzeit ein.

Im Rahmen unseres letzten Feuerwehrdienstes im laufenden Jahr, wurden nun alle Feuerwehrangehörigen die bereits 15 bis 24 Jahre aktive Dienstzeit abgeleistet haben mit diesem Ehrenzeichen in Bronze geehrt. Wir gratulieren allen Geehrten, bedanken uns für die bisher geleistete Arbeit und freuen uns auf viele gemeinsame Jahre die da noch kommen mögen.

Immer wieder gerne übernehmen wir gerne unseren Part in der Brandschutzerziehung. So hatten wir einen ganzen Vormittag eine 4. Klasse der Schillerschule zu Gast. Neben tollen Experimenten zum Thema Feuer wurde mit den Kindern das Verhalten im Brandfall geübt, und selbstverständlich auch das Absetzen eines Notrufs erlernt. Es gab allerlei Wissenswertes zum Thema Feuerwehr und der abwechslungsreiche außerschulische Unterricht wurde mit einer Fahrt im Drehleiterkorb und einer Besichtigung unseres Feuerwehrgerätehauses vom Keller bis zum höchsten Punkt auf dem Schlauchturm beendet.

Mit dem Stichwort „Baum brennt am Gebäude und droht auf das Gebäude überzugreifen“ wurde der Löschzug der Feuerwehr Dettingen in den frühen Morgenstunden am „Tag der Deutschen Einheit“ alarmiert.

Nach ersten Erkenntnissen der Polizei wurde an einem direkt am Wohnhaus in der Hölderlinstraße stehenden Baum Feuer gelegt. Durch die Hitze wurden Teile des Wohnhauses, insbesondere des Daches, beschädigt. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von mindestens 10.000 Euro. Ein zufällig vorbeikommender Passant erkannte die Situation und verständigte sofort die Rettungskräfte. Das Feuer konnte von der Feuerwehr schnell abgelöscht werden und ein übergreifen des Brandes auf das Haus verhindert werden. Aufgrund der Meldung war die Feuerwehr mit 4 Fahrzeugen an der Einsatzstelle.

Nachdem die Sommerferien für unsere Wehr mit einer Überlandhilfe bei einem Großbrand eingeläutet wurden, kam trotz der übungsdienstfreien Zeit für unsere Wehr keinerlei Langeweile auf.

Neben unserem Beitrag am Sommerferienprogramm wurde unsere Wehr in den Sommerferien bis zum heutigen Datum zu 24 Einsätzen alarmiert. (Ø jeder 2. Tag) 

Unter anderem gab es 3 Einsätze innerhalb des Gefahrstoffzug „Ermstal“, welchen wir mit der Feuerwehr Metzingen stellen, und 1 Überlandhilfe nach Bad Urach.  Ferner Unterstützten wir die Bergwacht bei der Suche nach einem gestürzten Mountain-Biker und hatten bei mehreren ortsansässigen Unternehmen Fehlalarme in deren Brandmeldeanlagen.

Türöffnungen und kleinere Verkehrsunfälle rundeten unser Einsatzspektrum ab.

Rauchmelder

Unwetterwarnung