Kurz nach 6:00 Uhr wurden wir zu einem Verkehrsunfall (H3 VU PKW mit Rettung) alarmiert.

Aufgrund einer zunächst unklaren Ortsangabe wurden wir gemeinsam mit dem Rüstzug der  Feuerwehr Metzingen alarmiert. Glücklicherweise konnten beide im Unfall involvierten Personen die Fahrzeuge mit Unterstützung aber ohne den Einsatz von schwerem Gerät verlassen, so dass sich unsere Arbeit auf die Unterstützung der Polizei bei der Ausleuchtung und Absicherung der Unfallstelle begrenzte. Parallel nahmen wir auslaufende Betriebsstoffe auf, stellten den Brandschutz sicher und schalteten die Fahrzeuge stromlos.

Hier der offizielle Polizeibericht:

Dettingen/Erms (RT): Frontal in den Gegenverkehr

Zwei Schwerverletzte und ein Sachschaden von etwa 11.000 Euro sind die Folgen eines Verkehrsunfalls, der sich am Montagmorgen auf der B 28 zwischen den Abfahrten Bad Urach Bleiche und Metzingen-Neuhausen ereignet hat. Eine 32-Jährige war gegen 6.20 Uhr mit ihrem Opel Corsa auf der Bundesstraße von Bad Urach in Richtung Metzingen unterwegs. Auf Höhe Dettingen kam sie mit ihrem Wagen aus noch ungeklärter Ursache zu weit nach links und auf die Gegenfahrbahn. Dort kam es zur frontalen Kollision mit dem entgegenkommenden Peugeot 206 einer 21-Jährigen. Durch die enorme Wucht des Aufpralls wurde der Peugeot in den angrenzenden Grünstreifen geschleudert. Der Corsa kam auf der Gegenfahrbahn zum Stehen. Beide Fahrerinnen erlitten bei dem Unfall so schwere Verletzungen, dass sie nach notärztlicher Erstversorgung an der Unfallstelle vom Rettungsdienst zur stationären Behandlung ins Krankenhaus gebracht werden mussten. Beide Fahrzeuge mussten nachfolgend vom Abschleppdienst geborgen werden. Zur Unterstützung der Rettungs- und Bergungsmaßnahmen war die Feuerwehr mit vier Fahrzeugen und 20 Feuerwehrleuten vor Ort. Der Rettungsdienst war mit zwei Rettungswagen und einem Notarzt im Einsatz. Für die Unfallaufnahme musste die Bundesstraße bis etwa 8.15 Uhr voll gesperrt werden. Der Verkehr wurde örtlich umgeleitet. (cw)

Nachdem im Jahr 2020 aufgrund der Corona-Schutzmaßnahmen keine Hauptversammlung durchgeführt werden konnte, hat unsere Feuerwehr am Montag den 26.07.2021 die Jahre 2019 und 2020 in einer Hauptversammlung abgearbeitet.

Konform nach den aktuell gültigen Corona-Schutzmaßnahmen wurde die Hauptversammlung der aktiven Wehr unter Anwesenheit des Bürgermeisters und einiger Rathausmitarbeiter durchgeführt. Neben den obligatorischen Jahresberichten des Kommandanten und des Jugendfeuerwehrwart folgten die entsprechenden Satzungsrelevanten Dinge wie Kassenbericht und Entlastungen. Bei allen Berichten fiel das Jahr 2020 entsprechend mit wenig Inhalt aus, da neben dem eigentlichen Einsatzgeschehen Corona bedingt nahezu keinerlei Aktionen, Übungen oder Zusammenkünfte innerhalb der Feuerwehr stattfinden konnten.

Fiel das Jahr 2019 noch mit 126 Einsätzen ins Gewicht, zu wurden wir im Jahr 2020 lediglich zu 88 Einsätzen alarmiert. (Details/Statistik zu den Einsätzen im Jahr 2019 und 2020 finden Sie HIER)

Das Highlight der Hauptversammlung und größter Tagesordnungspunkt war sicherlich die anstehende Wahl des Kommandanten und seines Stellvertreters. Sowohl unser amtierender Kommandant, Rolf Schäfer, als auch sein Stellvertreter, Jochen Wurz, stellten sich wieder zur Wahl und wurden auch erneut von der Versammlung gewählt.

Zum Abschluss wurden in alt bewährter Weise Ehrungen und Beförderungen vorgenommen.

Näheres zu unserer Hauptversammlung können Sie dem Pressebericht des Reutlinger Generalsanzeigers entnehmen: LINK

Gemeinsam mit einem Helfer Vor-Ort (HVO) des DRK OV Dettingen übernahmen wir die Betreuung* der Patienten bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes, und unterstützten bis zum Eintreffen eines weiteren Rettungswagen und Notarzt.

Wir stellten den Brandschutz sicher, nahmen auslaufende Betriebsstoffe auf und sicherten die Unfallstelle bis zum Eintreffen eines Abschleppunternehmens.

Hier der entsprechende Polizeibericht zum Unfallhergang:

„Bei einem Verkehrsunfall am Freitagmittag haben zwei Personen nach derzeitigem Kenntnisstand leichte Verletzungen erlitten. Gegen 12.20 Uhr befuhr eine 23-jährige Mazda-Lenkerin die Ermsstraße von der Ortsmitte herkommend und wollte die Hülbener Straße geradeaus überqueren. Dabei kollidierte sie mit dem von links kommenden und vorfahrtsberechtigten Mercedes eines 72 Jahre alten Mannes. Durch die Wucht des Zusammenstoßes wurde der Wagen der Unfallverursacherin abgewiesen und stieß gegen einen geparkten Ford, ein Verkehrszeichen sowie eine Mauer. Von dort prallte der Mazda ab und kollidierte mit dem Heck erneut mit dem Mercedes. Beide Personen wurden in der Folge zur Untersuchung und Behandlung vom Rettungsdienst in eine Klinik gebracht. Der Gesamtschaden dürfte sich ersten Schätzungen zufolge auf rund 14.000 Euro belaufen. Beide Fahrzeuge mussten zudem abgeschleppt werden. (mr)“

Den Verletzten wünschen wir eine rasche Genesung!

* Info: Alle unsere Feuerwehrleute werden regelmäßig in erster Hilfe ausgebildet. Viele sind ebenfalls Mitglieder in anderen Rettungsorganisationen wie bspw. DLRG, DRK. So haben wir in unseren Reihen u.a. mehrere Rettungssanitäter und Rettungshelfer und sind im Besitz von Equipment zur erweiterten Ersten Hilfe. 

Wer rastet, der rostet. Und das wollen wir selbstverständlich nicht.

Die Durchführung von regulären Präsenzdiensten ist nach wie vor schwierig. Einsätze fahren wir selbstverständlich, und sind ohne Einschränkung für die Bevölkerung da.

So wurden wir in diesem Jahr schon zu Brandereignissen und einem Verkehrsunfall mit Fahrzeugbergung am Hang gerufen.

Unsere laufenden Einsätze beschäftigen uns zwar, aber der kameradschaftliche Kontakt  fehlt. Denn gerade diese Kameradschaft und das Beherrschen unseres Handwerks mit dem umfangreichen Equipment macht uns zu dem was wir sind: Eine schlagkräftige Gruppe. 

So nutzen wir unsere Möglichkeiten und die Dienstabende werden aktuell online durchgeführt. Mit spannenden und wichtigen Themen gefüllt arbeiten wir theoretische Inhalte ab, die unseren Dienstplan eh in der Winterzeit füllen. 

Bei aller Freude die Kameraden online und ohne Mund-Nasen-Schutz zu sehen und zu hören, hoffen auch wir das bald schon wieder ein normaler Übungsbetrieb stattfinden kann.

 

Der erste Einsatz 2021 ließ nicht lange auf sich warten.

Am Neujahrsmorgen wurde unsere Feuerwehr gegen 9:25 Uhr mit dem Einsatzstichwort „Garagenbrand“ in die Karlstraße alarmiert.

Beim Eintreffen fanden wir eine Garage vor, aus welcher dichter Rauch drang. Das Feuer wurde von uns unter Einsatz eines C-Rohres schnell gelöscht und die Garage anschließend belüftet, so dass wir unseren Einsatz gegen 11:00 Uhr beenden und alle Fahrzeuge wieder Einsatzbereit melden konnten.

Aufgrund der im Jahr 2020 geltenden Corona-Verordnungen war es uns leider nicht möglich eine Hauptversammlung durchzuführen.

Dennoch haben wir uns entschlossen zumindest die eigentlich an der Hauptversammlung vorzunehmenden Ehrungen, Corona-Konform in einem kleinen Rahmen durchzuführen. Herr Bürgermeister Hillert und unser Kommandant Rolf Schäfer ehrten die Kameraden mit den Feuerwehr Ehrenzeichen in Gold und Bronze für die jeweils aktiven Dienstjahre und bedankten sich für Ihr Engagement.

Geehrt wurden wie folgt:

Jürgen Gollmer mit Gold für 40 Jahre

Stefan Beck und Manuel Bily jeweils mit Bronze für 15 Jahre

Wir gratulieren unseren Kameraden recht herzlich und freuen uns auf viele weitere gemeinsame Dienstjahre.

 Nachruf Ehrenkommandant Otto Wurz

Die Freiwillige Feuerwehr Dettingen an der Erms trauert um ihren Ehrenkommandanten

Otto Wurz Hauptbrandmeister a.D.

 der am Sonntag, 29. November 2020 im Alter von 87 Jahren verstorben ist.

Otto Wurz wurde 1933 in Dettingen an der Erms geboren und trat 1960 in die Freiwillige Feuerwehr seiner Heimatgemeinde Dettingen ein. Er wurde nach bestandenem Lehrgang 1967 zum Gruppenführer der Löschgruppe 4 ernannt. Sein stets hohes Engagement und persönlicher Einsatz für die Feuerwehr waren bei den aktiven Mitgliedern sehr geschätzt.

Otto Wurz wurde daher 1972 zunächst zum Stellvertretenden Kommandanten und 1976 zum Kommandanten der Dettinger Feuerwehr gewählt. In seiner 15-jährigen Amtszeit an der Spitze der Dettinger Feuerwehr richtete er bis 1991 die Wehr mit Weitsicht auf die steigenden Bedürfnisse der wachsenden Gemeinde Dettingen aus. So gelang es ihm gleich zu Beginn seiner Kommandantenlaufbahn die Gemeinde und Landesverwaltung davon zu überzeugen ein bereits bewilligtes Löschfahrzeug LF 8 in eine Drehleiter umzuwandeln. Seine Handschrift trug auch das Jubiläumsfest „100 Jahre FW Dettingen“ und „10 Jahre Jugendfeuerwehr“ 1978. Gefeiert wurde mit einem Festumzug, großem Zelt und einer Festschrift. Ein unvergessenes Ereignis.

Otto Wurz engagierte sich auch über die Gemeindegrenzen hinaus. Er war der erste Dettinger Kommandant, der in den Kreisfeuerwehrverband Reutlingen berufen wurde. In diesem war er nach seiner aktiven Kommandantenlaufbahn noch weiter als Kassier tätig. Auf Grund seiner außerordentlichen Verdienste für die Freiwillige Feuerwehr Dettingen erhielt er zu seinem 25-jährigen Dienstjubiläum das Deutsche Feuerwehr-Ehrenkreuz.

Nach seiner aktiven Dienstzeit wurde er 1992 zum Ehrenkommandanten ernannt. Mit dem Eintritt in den Ruhestand 1996 wurde er mit der Ehrennadel des Landes Baden-Württemberg ausgezeichnet.

Otto Wurz engagierte sich auch außerhalb der Feuerwehr für seine Mitmenschen und Heimatgemeinde. Er fuhr neben seiner Hausmeistertätigkeit, vor der Etablierung des Rettungsdienstes, den Krankenwagen des damaligen Roten Kreuzes. Durch seinen Tod hat die Feuerwehr Dettingen an der Erms einen beliebten und von allen geschätzten Ehrenkommandanten verloren. Wir werden ihn stets in dankbarer Erinnerung behalten. Unser Mitgefühl gilt seiner Frau Elli und den beiden Söhnen Martin und Jochen mit Familien sowie allen Angehörigen.

Ehrenkommandant Otto Wurz

Wie derzeit alle Hilfsdienste sind auch wir in der Ausübung unserer Tätigkeit etwas eingeschränkt, stellen aber die Einsatzbereitschaft jederzeit sicher.

Unsere regulären Übungsdienste und Versammlungen jeder Art sind schon seit Anfang März ausgesetzt. Für uns gilt, wie für alle anderen auch, Abstand halten und Zuhause bleiben.

Im Feuerwehreinsatz greifen spezielle Regelungen wie z.Bsp. ein höherer Infektionsschutz oder eben so wenig Kontakt wie irgend möglich untereinander. Unsere Feuerwehrleute werden immer wieder auf mögliche Gefahren hingewiesen und in speziellen Verhaltensweisen geschult. U.a. auch als Dekontaminationseinheit des Gefahrstoffzug Ermstal, oder in unserer Strahlenschutzeinheit.

Informationen was auch Sie beachten können finden Sie unter anderem unter: https://www.infektionsschutz.de/

Wir sind für Sie Einsatzbereit. 24 Stunden, 365 Tage im Jahr. Bleiben Sie für uns Zuhause, und vor allem bleiben Sie gesund!

Aktuell befinden wir uns auf Stufe 4 (von 5) „hohe Gefahr“ des Waldbrand-Gefahrenindex WBI.

Da auch in den kommenden Tagen kaum Niederschläge zu erwarten sind, geben wir Ihnen hier nochmals folgende Verhaltenshinweise an die Hand:

  • Rauchentwicklungen im Wald oder Waldbrände sofort unter Notruf 112 melden
  • Entstehungsbrände durch eigene Löschversuche an einer weiteren Ausbreitung hindern, soweit man sich hierdurch selbst nicht in Gefahr bringt
  • Vom 1. März bis 31. Oktober gilt in den Wäldern striktes Rauchverbot
  • Im Wald oder in Waldnähe (bis 100 m) kein offenes Feuer anzünden
  • Im Wald keine Glasflaschen oder Glasscherben liegen lassen (Brennglaseffekt)
  • Im Wald und Waldnähe keine brennenden Zigaretten oder Zigarettenkippen wegwerfen
  • PKW nicht auf trockenem Gras abstellen, da sich das Gras am heißen Katalysator leicht entzünden kann
  • Im Wald oder in Waldnähe so parken, dass landwirtschaftliche Fahrzeuge (auch Langholzfahrzeuge – Überlänge) und Feuerwehr- und Rettungsfahrzeuge nicht behindert werden.
  • Park- und Halteverbote sind unbedingt einzuhalten
  • Beim Auto- oder Bahnfahren keine Zigarettenkippen aus dem Fenster werfen
  • Beim Grillen und Abhalten von Lagerfeuern ist immer – auch außerhalb des Waldes – höchste Vorsicht geboten
  • Offene Feuerstätten oder unverwahrtes Feuer dürfen im Freien nur entzündet werden, wenn hierdurch für die Umgebung keine Brandgefahren entstehen können. Von leicht entzündbaren Stoffen müssen offene Feuerstätten oder unverwahrtes Feuer mindestens 100 m entfernt sein
  • Offene Feuerstätten oder unverwahrtes Feuer sind ständig unter Aufsicht zu halten
  • Bei starkem Wind ist das Feuer zu löschen
  • Feuer und Glut müssen beim Verlassen der Feuerstelle vollständig erloschen sein

Hier finden Sie unsere Hinweise nochmals als PDF zum download: Verhaltenshinweis Waldbrandgefahr aktuell

Aus bislang ungeklärter Ursache ist es am späten Mittwochabend zu einem Küchenbrand in einem Mehrfamilienhaus in der Fabrikstraße gekommen. Kurz nach 23.30 Uhr drang starker Rauch aus einer Wohnung im Erdgeschoss, worauf Zeugen die Feuerwehr anriefen. Da sich niemand zu Hause befand, musste die Wohnungstür aufgebrochen werden. Der Brand konnte von der Feuerwehr rasch gelöscht und ein Übergreifen der Flammen auf weitere Räume verhindert werden. Ersten Erkenntnissen nach hatte eine Arbeitsplatte, auf der sich mehrere elektrische Geräte befanden, Feuer gefangen. Der Schaden wird auf 5.000 Euro geschätzt. Aufgrund der starken Rauchentwicklung sind vier Katzen in der Wohnung ums Leben gekommen.

(Quelle PP Reutlingen)

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