Wie derzeit alle Hilfsdienste sind auch wir in der Ausübung unserer Tätigkeit etwas eingeschränkt, stellen aber die Einsatzbereitschaft jederzeit sicher.

Unsere regulären Übungsdienste und Versammlungen jeder Art sind schon seit Anfang März ausgesetzt. Für uns gilt, wie für alle anderen auch, Abstand halten und Zuhause bleiben.

Im Feuerwehreinsatz greifen spezielle Regelungen wie z.Bsp. ein höherer Infektionsschutz oder eben so wenig Kontakt wie irgend möglich untereinander. Unsere Feuerwehrleute werden immer wieder auf mögliche Gefahren hingewiesen und in speziellen Verhaltensweisen geschult. U.a. auch als Dekontaminationseinheit des Gefahrstoffzug Ermstal, oder in unserer Strahlenschutzeinheit.

Informationen was auch Sie beachten können finden Sie unter anderem unter: https://www.infektionsschutz.de/

Wir sind für Sie Einsatzbereit. 24 Stunden, 365 Tage im Jahr. Bleiben Sie für uns Zuhause, und vor allem bleiben Sie gesund!

Aktuell befinden wir uns auf Stufe 4 (von 5) „hohe Gefahr“ des Waldbrand-Gefahrenindex WBI.

Da auch in den kommenden Tagen kaum Niederschläge zu erwarten sind, geben wir Ihnen hier nochmals folgende Verhaltenshinweise an die Hand:

  • Rauchentwicklungen im Wald oder Waldbrände sofort unter Notruf 112 melden
  • Entstehungsbrände durch eigene Löschversuche an einer weiteren Ausbreitung hindern, soweit man sich hierdurch selbst nicht in Gefahr bringt
  • Vom 1. März bis 31. Oktober gilt in den Wäldern striktes Rauchverbot
  • Im Wald oder in Waldnähe (bis 100 m) kein offenes Feuer anzünden
  • Im Wald keine Glasflaschen oder Glasscherben liegen lassen (Brennglaseffekt)
  • Im Wald und Waldnähe keine brennenden Zigaretten oder Zigarettenkippen wegwerfen
  • PKW nicht auf trockenem Gras abstellen, da sich das Gras am heißen Katalysator leicht entzünden kann
  • Im Wald oder in Waldnähe so parken, dass landwirtschaftliche Fahrzeuge (auch Langholzfahrzeuge – Überlänge) und Feuerwehr- und Rettungsfahrzeuge nicht behindert werden.
  • Park- und Halteverbote sind unbedingt einzuhalten
  • Beim Auto- oder Bahnfahren keine Zigarettenkippen aus dem Fenster werfen
  • Beim Grillen und Abhalten von Lagerfeuern ist immer – auch außerhalb des Waldes – höchste Vorsicht geboten
  • Offene Feuerstätten oder unverwahrtes Feuer dürfen im Freien nur entzündet werden, wenn hierdurch für die Umgebung keine Brandgefahren entstehen können. Von leicht entzündbaren Stoffen müssen offene Feuerstätten oder unverwahrtes Feuer mindestens 100 m entfernt sein
  • Offene Feuerstätten oder unverwahrtes Feuer sind ständig unter Aufsicht zu halten
  • Bei starkem Wind ist das Feuer zu löschen
  • Feuer und Glut müssen beim Verlassen der Feuerstelle vollständig erloschen sein

Hier finden Sie unsere Hinweise nochmals als PDF zum download: Verhaltenshinweis Waldbrandgefahr aktuell

Aus bislang ungeklärter Ursache ist es am späten Mittwochabend zu einem Küchenbrand in einem Mehrfamilienhaus in der Fabrikstraße gekommen. Kurz nach 23.30 Uhr drang starker Rauch aus einer Wohnung im Erdgeschoss, worauf Zeugen die Feuerwehr anriefen. Da sich niemand zu Hause befand, musste die Wohnungstür aufgebrochen werden. Der Brand konnte von der Feuerwehr rasch gelöscht und ein Übergreifen der Flammen auf weitere Räume verhindert werden. Ersten Erkenntnissen nach hatte eine Arbeitsplatte, auf der sich mehrere elektrische Geräte befanden, Feuer gefangen. Der Schaden wird auf 5.000 Euro geschätzt. Aufgrund der starken Rauchentwicklung sind vier Katzen in der Wohnung ums Leben gekommen.

(Quelle PP Reutlingen)

Möglicherweise unachtsam entsorgte Asche könnte den ersten polizeilichen Ermittlungen zufolge die Ursache für den Brand zweier Holzschuppen am Mittwochmittag in der Schneidergasse gewesen sein. Gegen 15.25 Uhr wurde die Einsatzleitstelle der Polizei alarmiert, nachdem mehrere Anrufer starke Rauchentwicklung hinter einem Wohnhaus in der Schneidergasse entdeckt hatten. Beim Eintreffen der Feuerwehr stand dort ein Holzstapel dort bereits lichterloh in Flammen. Das Feuer hatte auch schon auf die Holzüberdachung des Stapels übergegriffen und letztlich auch auf die Gebäudefassade und das Vordach des Gebäudes in Mitleidenschaft gezogen. Den Feuerwehrleuten gelang es, den Brand schnell zu löschen und so ein weiteres Übergreifen der Flammen auf das angrenzende Wohngebäude zu verhindern. Verletzt wurde niemand. Auch die Wohnungen in dem Gebäude blieben bewohnbar. Der Sachschaden fiel mit geschätzten 50.000 Euro allerdings erheblich aus (Quelle: PP Reutlingen)

Pünktlich am letzten Dienst im alten Jahr gab es für die Aktiven der Feuerwehr Dettingen ein vorgezogenes Weihnachtsgeschenk:
Alle erhielten neue Feuerwehr-Helme des Typs MSA Gallet F1XF.

Mit einem Investitionsvolumen von rd. 19.000 € wurden 70 neue Helme beschafft und es konnten die alten Helme, welche zum Teil schon mehr als 30 Jahre im Gebrauch waren,
endlich ausgetauscht werden.
Vom neuen Tragekomfort ganz zu schweigen sind die neuen Helme in Punkto Sicherheit auf dem neuesten Stand. Gut erkennbar durch die
nachleuchtende leuchtgelbe Farbe und mit einer entsprechende Ausstattung wie einem Gesichts- und Augenschutz, sowie aluminisierten Nackenschutz versehen
kann man hier getrost von einem großen Sprung nach vorne sprechen.

Neu und Alt

Neu und Alt

Einsatzbereit

Einsatzbereit

Fast 100 Schülerinnen und Schüler, genauer gesagt alle aktuellen 4. Klassen der Dettinger Schillerschule durften wir in den vergangenen Wochen in unserem Gerätehaus begrüßen.

Jede Klasse verbrachte hier jeweils einen ganzen Vormittag bei uns. Neben zahlreichen Informationen rund um unsere Feuerwehr war selbstverständlich die Brandschutzerziehung unser Hauptthema. Je nach Sachstand im aktuellen Sachkundeunterricht wurde von uns das Thema Feuer genau erklärt. Vom Absetzen eines Notrufes bis hin zum Verhalten im Brandfall wurde alles erklärt und besprochen. Unser Rauchhaus verdeutlichte die Ausbreitung von Brandrauch und erklärte wann man sich wie verhält. Kleine Experimente und das Erlernen wie man ein Streichholz gefahrlos anzündet und auch wieder löscht gehörten genauso zum Besuch bei unserer Feuerwehr wie ein Rundgang vom Keller bis zur Spitze unseres Schlauchturmes. Das Highlight, wie sollte es auch anders sein, waren die Fahrzeuge und vor allem die Fahrt im Drehleiterkorb.

Um 5:09 Uhr am heutigen Samstag wurden die Mitglieder unserer Wehr mit dem Stichwort „Zimmerbrand“ alarmiert. Bei Eintreffen des Löschzuges stand bereits das komplette Wohnzimmer einer Dachgeschosswohnung in Vollbrand. 2 Bewohner wurden hier mittels Drehleiter und über die 4-teilige Steckleiter direkt vom Dach bzw. Wohnungsbalkon gerettet und dem Rettungsdienst übergeben. Parallel gingen 2 Trupps unter Atemschutz zur Brandbekämpfung in die Wohnung vor und hatten den dortigen Brand schnell unter Kontrolle. Dennoch wurde die gesamte Wohnung aufgrund von Brandrauch komplett zerstört. Durch Löschwasserkontamination wurde eine unmittelbar darunter liegende Wohnung ebenfalls derzeit unbewohnbar.

Insgesamt mussten 20 Personen aus dem Gebäude evakuiert werden und fanden in der direkt angrenzenden Schillerschule eine kurzzeitige Unterkunft in der Sie vom DRK OV Dettingen hervorragend betreut wurden.

Nach Beendigung erster Aufräumarbeiten und dem herstellen der Einsatzbereitschaft unserer Fahrzeuge war der Einsatz Feuerwehrseits gegen 10.00 Uhr Vormittags beendet.

 

 

 

 

 

Polizeibericht:

Die Polizei ist am Samstag gegen 05:10 Uhr von einem Brand in einem Mehrfamilienhaus in der Hölderlinstraße in Kenntnis gesetzt worden. Nach derzeitigem Kenntnisstand brach in einer Dachgeschosswohnung aus noch unbekannten Gründen ein Feuer aus welches letztendlich die Wohnung total zerstörte. Die zwei anwesenden Bewohner mussten mit Verdacht einer Rauchgastintoxikation in das Reutlinger Klinikum verbracht werden. Beamte der Kriminalpolizei nahmen noch am Samstagmorgen Ermittlungen zur Brandursache auf. Derzeit wird von einem Sachschaden in Höhe von ca. 200.000,- Euro ausgegangen. Die Feuerwehr Dettingen/Erms war mit 38 Einsatzkräften am Brandort und wurde unterstützt von 12 Kräften des Rettungsdienstes.

Einen entsprechenden Bericht der Südwestpresse finden Sie unter hier: LINK

Auszug aus dem Polizeibericht:

„Zum Brand eines Wohnmobils/Kastenwagens musste die Feuerwehr am Samstagmorgen in die Straße „Am Hammerweg“ ausrücken.

Eine Passantin bemerkte gegen 04.49 Uhr den Brand eines am Fahrbahnrand geparkten Wohnmobils und verständigte über Notruf die Feuerwehr. Die Feuerwehr Dettingen, welche mit mehreren Fahrzeugen vor Ort war, konnte das zwischenzeitlich komplett in Brand stehende Fahrzeug zügig löschen. An dem Wohnmobil entstand ersten Schätzungen nach wirtschaftlicher Totalschanden in Höhe von 25.000 Euro.“

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