Um 5:09 Uhr am heutigen Samstag wurden die Mitglieder unserer Wehr mit dem Stichwort „Zimmerbrand“ alarmiert. Bei Eintreffen des Löschzuges stand bereits das komplette Wohnzimmer einer Dachgeschosswohnung in Vollbrand. 2 Bewohner wurden hier mittels Drehleiter und über die 4-teilige Steckleiter direkt vom Dach bzw. Wohnungsbalkon gerettet und dem Rettungsdienst übergeben. Parallel gingen 2 Trupps unter Atemschutz zur Brandbekämpfung in die Wohnung vor und hatten den dortigen Brand schnell unter Kontrolle. Dennoch wurde die gesamte Wohnung aufgrund von Brandrauch komplett zerstört. Durch Löschwasserkontamination wurde eine unmittelbar darunter liegende Wohnung ebenfalls derzeit unbewohnbar.

Insgesamt mussten 20 Personen aus dem Gebäude evakuiert werden und fanden in der direkt angrenzenden Schillerschule eine kurzzeitige Unterkunft in der Sie vom DRK OV Dettingen hervorragend betreut wurden.

Nach Beendigung erster Aufräumarbeiten und dem herstellen der Einsatzbereitschaft unserer Fahrzeuge war der Einsatz Feuerwehrseits gegen 10.00 Uhr Vormittags beendet.

 

 

 

 

 

Polizeibericht:

Die Polizei ist am Samstag gegen 05:10 Uhr von einem Brand in einem Mehrfamilienhaus in der Hölderlinstraße in Kenntnis gesetzt worden. Nach derzeitigem Kenntnisstand brach in einer Dachgeschosswohnung aus noch unbekannten Gründen ein Feuer aus welches letztendlich die Wohnung total zerstörte. Die zwei anwesenden Bewohner mussten mit Verdacht einer Rauchgastintoxikation in das Reutlinger Klinikum verbracht werden. Beamte der Kriminalpolizei nahmen noch am Samstagmorgen Ermittlungen zur Brandursache auf. Derzeit wird von einem Sachschaden in Höhe von ca. 200.000,- Euro ausgegangen. Die Feuerwehr Dettingen/Erms war mit 38 Einsatzkräften am Brandort und wurde unterstützt von 12 Kräften des Rettungsdienstes.

Einen entsprechenden Bericht der Südwestpresse finden Sie unter hier: LINK

Auszug aus dem Polizeibericht:

„Zum Brand eines Wohnmobils/Kastenwagens musste die Feuerwehr am Samstagmorgen in die Straße „Am Hammerweg“ ausrücken.

Eine Passantin bemerkte gegen 04.49 Uhr den Brand eines am Fahrbahnrand geparkten Wohnmobils und verständigte über Notruf die Feuerwehr. Die Feuerwehr Dettingen, welche mit mehreren Fahrzeugen vor Ort war, konnte das zwischenzeitlich komplett in Brand stehende Fahrzeug zügig löschen. An dem Wohnmobil entstand ersten Schätzungen nach wirtschaftlicher Totalschanden in Höhe von 25.000 Euro.“

Für 25, 40 und 50-jährige Dienstzeit werden die Feuerwehrfrauen und -männer im Land bereits mit einem Ehrenzeichen gewürdigt. Als weiteres Zeichen der Anerkennung für das ehrenamtliche Engagement führte das Innenministerium 2017 das Ehrenzeichen in Bronze für die 15-jährige Dienstzeit ein.

Im Rahmen unseres letzten Feuerwehrdienstes im laufenden Jahr, wurden nun alle Feuerwehrangehörigen die bereits 15 bis 24 Jahre aktive Dienstzeit abgeleistet haben mit diesem Ehrenzeichen in Bronze geehrt. Wir gratulieren allen Geehrten, bedanken uns für die bisher geleistete Arbeit und freuen uns auf viele gemeinsame Jahre die da noch kommen mögen.

Immer wieder gerne übernehmen wir gerne unseren Part in der Brandschutzerziehung. So hatten wir einen ganzen Vormittag eine 4. Klasse der Schillerschule zu Gast. Neben tollen Experimenten zum Thema Feuer wurde mit den Kindern das Verhalten im Brandfall geübt, und selbstverständlich auch das Absetzen eines Notrufs erlernt. Es gab allerlei Wissenswertes zum Thema Feuerwehr und der abwechslungsreiche außerschulische Unterricht wurde mit einer Fahrt im Drehleiterkorb und einer Besichtigung unseres Feuerwehrgerätehauses vom Keller bis zum höchsten Punkt auf dem Schlauchturm beendet.

Mit dem Stichwort „Baum brennt am Gebäude und droht auf das Gebäude überzugreifen“ wurde der Löschzug der Feuerwehr Dettingen in den frühen Morgenstunden am „Tag der Deutschen Einheit“ alarmiert.

Nach ersten Erkenntnissen der Polizei wurde an einem direkt am Wohnhaus in der Hölderlinstraße stehenden Baum Feuer gelegt. Durch die Hitze wurden Teile des Wohnhauses, insbesondere des Daches, beschädigt. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von mindestens 10.000 Euro. Ein zufällig vorbeikommender Passant erkannte die Situation und verständigte sofort die Rettungskräfte. Das Feuer konnte von der Feuerwehr schnell abgelöscht werden und ein übergreifen des Brandes auf das Haus verhindert werden. Aufgrund der Meldung war die Feuerwehr mit 4 Fahrzeugen an der Einsatzstelle.

Nachdem die Sommerferien für unsere Wehr mit einer Überlandhilfe bei einem Großbrand eingeläutet wurden, kam trotz der übungsdienstfreien Zeit für unsere Wehr keinerlei Langeweile auf.

Neben unserem Beitrag am Sommerferienprogramm wurde unsere Wehr in den Sommerferien bis zum heutigen Datum zu 24 Einsätzen alarmiert. (Ø jeder 2. Tag) 

Unter anderem gab es 3 Einsätze innerhalb des Gefahrstoffzug „Ermstal“, welchen wir mit der Feuerwehr Metzingen stellen, und 1 Überlandhilfe nach Bad Urach.  Ferner Unterstützten wir die Bergwacht bei der Suche nach einem gestürzten Mountain-Biker und hatten bei mehreren ortsansässigen Unternehmen Fehlalarme in deren Brandmeldeanlagen.

Türöffnungen und kleinere Verkehrsunfälle rundeten unser Einsatzspektrum ab.

Zu einem Gefahrstoffaustritt sind am Montag um 12:38 die Feuerwehr Riederich und der Gefahrstoffzug Ermstal (FW Metzingen/FW Dettingen) in die Industriestraße 16 nach Riederich alarmiert worden.

In einer ­­Entsorgungsfirma kam es bei Aufräumarbeiten mit einem Bagger zu Beschädigungen mehrerer nicht beschrifteten Gasflaschen. Dadurch ist es zu einem sofortigen Austritt eines zunächst nicht bekannten Mediums gekommen. Beim Eintreffen der Feuerwehr klagten bereits mehrere Personen der umliegenden Firmen über Atemwegsbeschwerden. Sofort wurden sämtliche umliegenden Firmen geräumt und die betroffenen Personen von einem Großaufgebot der Rettungskräfte untersucht. Die Feuerwehr ging mit mehreren unter Vollschutzanzügen ausgerüsteten Kräften und Messgeräten zur Austrittsstelle vor. Bei den ersten Messungen bestätigte sich ein Austritt von Schwefelwasserstoff und Stickoxiden.

Der betroffene Bereich wurde weiträumig abgesperrt. Durch die Polizei ist die Bevölkerung über Lautersprecherdurchsagen aufgefordert worden, Türen und Fenster zu schließen. Parallel sind Warndurchsagen über das Radio erfolgt.

Die Bergung der Flaschen gestaltete sich zunächst sehr schwierig, da diese noch unter einer Baggerschaufel eingeklemmt waren. Im Einsatz waren die Feuerwehr Riederich und der Gefahrstoffzug Ermstal, der sich aus den Feuerwehren Metzingen und Dettingen zusammensetzt. Insgesamt waren von der Feuerwehr 14 Fahrzeuge und 63 Einsatzkräfte im Einsatz.

 

Der Fahrer eines mit Gefahrstoff beladenen Lastzuges bemerkte am Ortsende von Grafenberg, dass aus seiner Ladefläche weißer Rauch aufsteigt. Sofort stellte er seinen Laster am Straßenrand ab und schaute nach, was passiert ist. Dabei bemerkte er, dass ein mit Schwefelsäure befüllter IBC-Behälter undicht geworden ist und Flüssigkeit austritt.

Entsprechend Alarm- und Ausrückeordnung wurde um 7:39 Uhr die Feuerwehr Grafenberg und der Gefahrstoffzug Ermstal alarmiert.

Die Feuerwehr sperrte die Einsatzstelle weiträumig ab, stellte einen dreifachen Brandschutz sicher und erkundete mit einem Atemschutztrupp die Ladefläche und bekam vom Fahrer die Ladepapiere ausgehändigt. Mitglieder des Gefahrstoffzuges Ermstal, bestehend aus den Feuerwehren Metzingen und Dettingen/Erms, rüsteten sich umgehend mit speziellen Schutzanzügen aus und dichteten den leckgeschlagenen Behälter ab. Die ausgetretene Flüssigkeit wurde mit speziellem Chemikalienbinder gebunden und aufgenommen. Parallel wurde ein Dekontaminationsplatz für die Einsatzkräfte aufgebaut.

Bei der weiteren Erkundung stellte man fest, dass nur eine geringe Menge Säure ausgetreten ist. Trotzdem dürfen die Gefahren, die bei der Freisetzung entstehen, nicht unterschätzt werden. So sind schon beim Kontakt mit geringen Mengen schwere Verätzungen der Haut, der Augen und der Atemwege die Folge. Zudem wirkt der Stoff gegenüber Metallen korrosiv.

Im weiteren Verlauf füllten die Spezialkräfte den defekten Behälter in einen neuen Auffangbehälter um. Anschließend wurden der Abstellort und der LKW gereinigt .

Die Feuerwehren Grafenberg, Metzingen und Dettingen/Erms waren mit insgesamt 14 Fahrzeugen, zwei Abrollbehältern und etwa 50 Einsatzkräften, der Rettungsdienst mit drei Einsatzfahrzeugen und die Polizei mit mehreren Streifenwagen im Einsatz. Ebenso waren Grafenbergs Bürgermeisterin Annette Bauer und der Stellvertretende Kreisbrandmeister Hartmut Holder vor Ort, um sich ein Bild von der Lage zu machen. Die Einsatzleitung oblag  dem Stellvertretenden Feuerwehrkommandant von Gra

fenberg, Marco Hellmig.

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