Auszug aus dem Polizeibericht:

„Zum Brand eines Wohnmobils/Kastenwagens musste die Feuerwehr am Samstagmorgen in die Straße „Am Hammerweg“ ausrücken.

Eine Passantin bemerkte gegen 04.49 Uhr den Brand eines am Fahrbahnrand geparkten Wohnmobils und verständigte über Notruf die Feuerwehr. Die Feuerwehr Dettingen, welche mit mehreren Fahrzeugen vor Ort war, konnte das zwischenzeitlich komplett in Brand stehende Fahrzeug zügig löschen. An dem Wohnmobil entstand ersten Schätzungen nach wirtschaftlicher Totalschanden in Höhe von 25.000 Euro.“

Für 25, 40 und 50-jährige Dienstzeit werden die Feuerwehrfrauen und -männer im Land bereits mit einem Ehrenzeichen gewürdigt. Als weiteres Zeichen der Anerkennung für das ehrenamtliche Engagement führte das Innenministerium 2017 das Ehrenzeichen in Bronze für die 15-jährige Dienstzeit ein.

Im Rahmen unseres letzten Feuerwehrdienstes im laufenden Jahr, wurden nun alle Feuerwehrangehörigen die bereits 15 bis 24 Jahre aktive Dienstzeit abgeleistet haben mit diesem Ehrenzeichen in Bronze geehrt. Wir gratulieren allen Geehrten, bedanken uns für die bisher geleistete Arbeit und freuen uns auf viele gemeinsame Jahre die da noch kommen mögen.

Immer wieder gerne übernehmen wir gerne unseren Part in der Brandschutzerziehung. So hatten wir einen ganzen Vormittag eine 4. Klasse der Schillerschule zu Gast. Neben tollen Experimenten zum Thema Feuer wurde mit den Kindern das Verhalten im Brandfall geübt, und selbstverständlich auch das Absetzen eines Notrufs erlernt. Es gab allerlei Wissenswertes zum Thema Feuerwehr und der abwechslungsreiche außerschulische Unterricht wurde mit einer Fahrt im Drehleiterkorb und einer Besichtigung unseres Feuerwehrgerätehauses vom Keller bis zum höchsten Punkt auf dem Schlauchturm beendet.

Mit dem Stichwort „Baum brennt am Gebäude und droht auf das Gebäude überzugreifen“ wurde der Löschzug der Feuerwehr Dettingen in den frühen Morgenstunden am „Tag der Deutschen Einheit“ alarmiert.

Nach ersten Erkenntnissen der Polizei wurde an einem direkt am Wohnhaus in der Hölderlinstraße stehenden Baum Feuer gelegt. Durch die Hitze wurden Teile des Wohnhauses, insbesondere des Daches, beschädigt. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von mindestens 10.000 Euro. Ein zufällig vorbeikommender Passant erkannte die Situation und verständigte sofort die Rettungskräfte. Das Feuer konnte von der Feuerwehr schnell abgelöscht werden und ein übergreifen des Brandes auf das Haus verhindert werden. Aufgrund der Meldung war die Feuerwehr mit 4 Fahrzeugen an der Einsatzstelle.

Nachdem die Sommerferien für unsere Wehr mit einer Überlandhilfe bei einem Großbrand eingeläutet wurden, kam trotz der übungsdienstfreien Zeit für unsere Wehr keinerlei Langeweile auf.

Neben unserem Beitrag am Sommerferienprogramm wurde unsere Wehr in den Sommerferien bis zum heutigen Datum zu 24 Einsätzen alarmiert. (Ø jeder 2. Tag) 

Unter anderem gab es 3 Einsätze innerhalb des Gefahrstoffzug „Ermstal“, welchen wir mit der Feuerwehr Metzingen stellen, und 1 Überlandhilfe nach Bad Urach.  Ferner Unterstützten wir die Bergwacht bei der Suche nach einem gestürzten Mountain-Biker und hatten bei mehreren ortsansässigen Unternehmen Fehlalarme in deren Brandmeldeanlagen.

Türöffnungen und kleinere Verkehrsunfälle rundeten unser Einsatzspektrum ab.

Zu einem Gefahrstoffaustritt sind am Montag um 12:38 die Feuerwehr Riederich und der Gefahrstoffzug Ermstal (FW Metzingen/FW Dettingen) in die Industriestraße 16 nach Riederich alarmiert worden.

In einer ­­Entsorgungsfirma kam es bei Aufräumarbeiten mit einem Bagger zu Beschädigungen mehrerer nicht beschrifteten Gasflaschen. Dadurch ist es zu einem sofortigen Austritt eines zunächst nicht bekannten Mediums gekommen. Beim Eintreffen der Feuerwehr klagten bereits mehrere Personen der umliegenden Firmen über Atemwegsbeschwerden. Sofort wurden sämtliche umliegenden Firmen geräumt und die betroffenen Personen von einem Großaufgebot der Rettungskräfte untersucht. Die Feuerwehr ging mit mehreren unter Vollschutzanzügen ausgerüsteten Kräften und Messgeräten zur Austrittsstelle vor. Bei den ersten Messungen bestätigte sich ein Austritt von Schwefelwasserstoff und Stickoxiden.

Der betroffene Bereich wurde weiträumig abgesperrt. Durch die Polizei ist die Bevölkerung über Lautersprecherdurchsagen aufgefordert worden, Türen und Fenster zu schließen. Parallel sind Warndurchsagen über das Radio erfolgt.

Die Bergung der Flaschen gestaltete sich zunächst sehr schwierig, da diese noch unter einer Baggerschaufel eingeklemmt waren. Im Einsatz waren die Feuerwehr Riederich und der Gefahrstoffzug Ermstal, der sich aus den Feuerwehren Metzingen und Dettingen zusammensetzt. Insgesamt waren von der Feuerwehr 14 Fahrzeuge und 63 Einsatzkräfte im Einsatz.

 

Der Fahrer eines mit Gefahrstoff beladenen Lastzuges bemerkte am Ortsende von Grafenberg, dass aus seiner Ladefläche weißer Rauch aufsteigt. Sofort stellte er seinen Laster am Straßenrand ab und schaute nach, was passiert ist. Dabei bemerkte er, dass ein mit Schwefelsäure befüllter IBC-Behälter undicht geworden ist und Flüssigkeit austritt.

Entsprechend Alarm- und Ausrückeordnung wurde um 7:39 Uhr die Feuerwehr Grafenberg und der Gefahrstoffzug Ermstal alarmiert.

Die Feuerwehr sperrte die Einsatzstelle weiträumig ab, stellte einen dreifachen Brandschutz sicher und erkundete mit einem Atemschutztrupp die Ladefläche und bekam vom Fahrer die Ladepapiere ausgehändigt. Mitglieder des Gefahrstoffzuges Ermstal, bestehend aus den Feuerwehren Metzingen und Dettingen/Erms, rüsteten sich umgehend mit speziellen Schutzanzügen aus und dichteten den leckgeschlagenen Behälter ab. Die ausgetretene Flüssigkeit wurde mit speziellem Chemikalienbinder gebunden und aufgenommen. Parallel wurde ein Dekontaminationsplatz für die Einsatzkräfte aufgebaut.

Bei der weiteren Erkundung stellte man fest, dass nur eine geringe Menge Säure ausgetreten ist. Trotzdem dürfen die Gefahren, die bei der Freisetzung entstehen, nicht unterschätzt werden. So sind schon beim Kontakt mit geringen Mengen schwere Verätzungen der Haut, der Augen und der Atemwege die Folge. Zudem wirkt der Stoff gegenüber Metallen korrosiv.

Im weiteren Verlauf füllten die Spezialkräfte den defekten Behälter in einen neuen Auffangbehälter um. Anschließend wurden der Abstellort und der LKW gereinigt .

Die Feuerwehren Grafenberg, Metzingen und Dettingen/Erms waren mit insgesamt 14 Fahrzeugen, zwei Abrollbehältern und etwa 50 Einsatzkräften, der Rettungsdienst mit drei Einsatzfahrzeugen und die Polizei mit mehreren Streifenwagen im Einsatz. Ebenso waren Grafenbergs Bürgermeisterin Annette Bauer und der Stellvertretende Kreisbrandmeister Hartmut Holder vor Ort, um sich ein Bild von der Lage zu machen. Die Einsatzleitung oblag  dem Stellvertretenden Feuerwehrkommandant von Gra

fenberg, Marco Hellmig.

Um 11:30 Uhr am Montag Vormittag wurde unsere Wehr mit Alarmstichwort „Dachstuhlbrand, Rulamanschule Grabenstetten“ zur sogenannten Überlandhilfe alarmiert. Keiner ahnte zu diesem Zeitpunkt das unser Einsatzende erst in der Nacht um 1:30 Uhr sein wird. Lesen Sie hier den Bericht der Polizeit Reutlingen:

Zu einem Großeinsatz sind Feuerwehr, Rettungsdienste und Polizei am späten Montagvormittag zur Rulamanschule in Grabenstetten ausgerückt. Kurz nach elf Uhr wurde der Polizei gemeldet, dass unter dem Dach der Grundschule mit einer angeschlossenen Kindertagesstätte Rauch hervortreten würde. Als die Beamten wenig später mit mehreren Streifenbesatzungen vor Ort eintrafen, war die Schule auf Betreiben der Lehrerschaft bereits evakuiert worden. Insgesamt 63 Schülerinnen und Schüler, sowie sieben Kinder aus der Kita befanden sich bereits außerhalb des Gebäudes und wurden wenig später in einer in der Nähe befindlichen Sporthalle vom Rettungsdienst betreut. Verletzte waren nach bisherigen Erkenntnissen glücklicherweise nicht zu beklagen. Auch die Lehrer und Erzieher hatten das Gebäude rechtzeitig verlassen können.Wie sich herausstellte, war es vermutlich im Dachgebälk aus noch ungeklärter Ursache zu einem Schwelbrand gekommen. Obwohl die Feuerwehr schnell zur Stelle war und erste Maßnahmen zur Brandbekämpfung einleitete, konnten die Flammen nicht mehr unter Kontrolle gebracht werden. Das Gebäude brannte schlussendlich kontrolliert ab. Der Schaden dürfte nach ersten Schätzungen im siebenstelligen Bereich liegen. Das Kriminalkommissariat Reutlingen hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

Während des Löscheinsatzes kam es zu einer erheblichen Rauchentwicklung, weshalb Anwohner über Lautsprecherdurchsagen aufgefordert wurden, ihre Türen und Fenster geschlossen zu halten. Auch über den Verkehrswarnfunk wurden entsprechende Warnmeldungen verbreitet. Die Feuerwehren Bad Urach, Dettingen, Hülben, Metzingen, Erkenbrechtsweiler, Reutlingen und Münsingen waren mit insgesamt 140 Einsatzkräften und 35 Fahrzeugen, der Rettungsdienst mit 25 Kräften und zwölf Fahrzeugen und die Polizei mit vier Streifenwagen im Einsatz.

Zwei vermutlich Leichtverletzte und ein Sachschaden mehr als 40.000 Euro sind die Bilanz eines Verkehrsunfalls, der sich am frühen Donnerstagmorgen in der Karlstraße ereignet hat.

Den bisherigen Ermittlungen der Verkehrspolizei zufolge, waren ein 29-jähriger Pfullinger und sein 33-jähriger Begleiter gegen 3.30 Uhr mit der Mercedes C-Klasse des Älteren auf der Karlstraße entgegen der Einbahnstraße unterwegs. Weil der Fahrer nicht nur entgegen der vorgeschriebenen Fahrtrichtung, sondern zudem auch mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit fuhr, verlor er im Verlauf einer Recht-/Linkskurve an der Einmündung zur Metzinger Straße die Kontrolle über seinen Wagen.

Der Mercedes krachte zunächst gegen einen Zaun, überfuhr dann mehrere Verkehrszeichen, ein Straßenschild und einen Laternenmast und knallte dann gegen einen Baum. Von diesem Baum wurde das Fahrzeug abgewiesen, schleuderte über eine Wiese und krachte schließlich mit dem Heck voraus in der Metzinger Straße gegen einen weiteren Baum, an dem der Wagen schließlich zum Stehen kam. Beide Fahrzeuginsassen waren deutlich alkoholisiert und wurden nach derzeitigen Erkenntnissen leicht verletzt. Sie wurden nach notärztlicher Erstversorgung vom Rettungsdienst zur Untersuchung ins Krankenhaus gebracht. Nachdem beide widersprüchliche Angaben machten, wer gefahren ist, wurde bei jedem eine Blutentnahme durchgeführt und beide Führerscheine beschlagnahmt. Der völlig zerstörte Mercedes musste von einem Abschleppdienst geborgen werden. Er wurde zur kriminaltechnischen Untersuchung durch die Spezialisten der Verkehrspolizei sichergestellt.

(Quelle PP Reutlingen)

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